Zonta Club Offenburg – 5.000 Euro, die etwas verändern: Wenn Solidarität zur Rettungsleine wird
- 21.07.2025 -
Mit einer Spende von insgesamt 5.000 Euro für die Fachberatungsstellen P.I.N.K., Beratung von Sexarbeiter:innen, und für FreiJa, Betroffene von Menschenhandel, setzt der Zonta Club Offenburg e.V. ein unmissverständliches Zeichen: Frauen in extremen Notlagen sollen nicht alleinbleiben.
Diese Mittel wirken dort, wo staatliche Hilfen enden und eine weitere positive Entwicklung oft am seidenen Faden hängt. Sie finanzieren lebensnotwendige Grundversorgung wie Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel, organisieren sichere Fahrten zu ärztlichen Untersuchungen oder Gerichtsverhandlungen und übernehmen Behandlungskosten, wenn Frauen ohne Krankenversicherung dringend ärztliche Hilfe oder Trauma therapeutische Erstversorgung benötigen.
In akuten Gefährdungssituationen müssen umgehend geschützte Hotelzimmer gebucht werden, um Betroffene vor ihren Tätern in Sicherheit zu bringen. Es werden SIM-Karten ersetzt oder vertrauliche Telefonnummern eingerichtet, wenn der alte Anschluss kompromittiert ist. Auch Honorare von Anwälten in Asyl- oder Ausstiegsverfahren – oft der Schlüssel zu einem Neuanfang – können bei Bedarf dank Zonta sofort beglichen werden. Grundsätzlich ermöglicht die psychosoziale Beratung der Anlaufstellen P.I.N.K. und FreiJa, dass jede Frau nicht nur Schutz, sondern auch Perspektive erhält.
„Diese Spende ist keine bloße Zahl – sie ist oft eine Rettungsleine“, betont Mario Herrmann, stellvertretender Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Ortenau. „Jeder Euro des Zonta Clubs Offenburg trägt dazu bei Ohnmacht in Handlungsfähigkeit und Perspektivlosigkeit in Hoffnung zu verwandeln. Wir sind sehr dankbar für diese starke Allianz für Frauen in Not.“ Bei der Spende handelt es sich um das zweite Mal, dass der Zonta Club die Fachberatungsstellen unterstützt. „Eine weitere Unterstützung der Arbeit von P.I.N.K. und FreiJa war uns ein großes Anliegen, da uns die Themen sehr berühren“, berichtet Club-Präsidentin Barbara Amhofer, nachdem eine Fachberaterin in einem Club-Meeting sehr aufschlussreich und bewegend über die Arbeit berichtet hatte.


